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Das Problem mit Google Business Profile (GBP) und nationaler Reichweite
Es gibt viele Unternehmen, die sich fragen, ob sie eine lokale Google Business Profile (GBP) löschen sollten, wenn sie ihren Fokus auf den nationalen Vertrieb legen möchten. Diese Fragen werden häufig auf Konferenzen oder in Online-Diskussionen gestellt.
Welche Unternehmen sind überhaupt für ein Google Business Profile zulässig?
Bevor du Änderungen an deinem GBP überlegst, solltest du sicherstellen, dass dein Unternehmen überhaupt dafür berechtigt ist. Laut Googles Richtlinien muss ein Geschäft in den angegebenen Geschäftszeiten Kunden von Angesicht zu Angesicht bedienen. Dies bedeutet, dass viele rein online agierende Unternehmen oder Marken kein GBP besitzen dürfen.
Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Workshop wie der von Ursula, der hauptsächlich produzierend oder online tätig ist, in der Regel nicht für ein GBP berechtigt ist. Trotzdem gibt es eine Ausnahme: Wenn an deinem Standort auch Kundenphysisch Produkte kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen können, bist du berechtigt, ein GBP für diesen Standort anzulegen.
Risiken eines nicht zulässigen Google Business Profile
Viele Unternehmen denken vielleicht: „Na und? Ich richte einfach ein Profil ein!“ Doch das kann problematisch sein. Google verwendet inzwischen Videobestätigungen, bei denen der Standort und die Geschäftstätigkeit nach den Richtlinien überprüft werden. Wenn du nicht dafür berechtigt bist, wird dein Profil entweder gar nicht genehmigt oder später suspendiert.
Eine Suspendierung ist besonders frustrierend, denn du verlierst dein Profil dauerhaft, wenn es nicht den Richtlinien entspricht. Ein unzulässiges GBP zu erstellen, lohnt sich also definitiv nicht.
Der Einfluss eines GBP auf die nationale Suchreichweite
Viele Unternehmen sorgen sich um die Auswirkungen eines Google Business Profiles auf ihre nationale Suchsichtbarkeit. Hier ist die gute Nachricht: Ein GBP für einen bestimmten Standort hindert dich nicht daran, auch in nationalen Suchergebnissen sichtbar zu sein. Dein Unternehmen könnte sowohl für lokale Suchanfragen in der Nähe des Standorts als auch für allgemeine landesweite Anfragen optimiert werden.
Strategien für nationale Sichtbarkeit trotz lokaler Einschränkungen
- Organische Ergebnisse: Selbst wenn du nicht in den lokalen Kartenergebnissen (Map Pack) angezeigt wirst, kannst du dich auf organische Suchtreffer konzentrieren, die den Hauptteil der Suchergebnisse bilden.
- Lokalisierte Inhaltsoptimierung: Schreibe Inhalte speziell für die Städte oder Regionen, die du erreichen möchtest. Dies könnte in Form von separaten Seiten auf deiner Website geschehen, die sich jeweils einer einzelnen Region widmen, mit gezielten Schlüsselwörtern und Mehrwert.
Was tun, wenn man in anderen Städten im Map Pack auftauchen will?
Nun kommt die wichtige Einschränkung: Ohne ein GBP in einer bestimmten Stadt kannst du nicht im Map Pack jener Stadt erscheinen. Google zeigt in den Map Packs nur Profile an, die einen nachweisbaren Standort in der angefragten Region haben. Trotzdem kannst du mit den organischen Ergebnissen viele potenzielle Kunden erreichen, indem du Bereiche wie technischen SEO, On-Page-Optimierungen und informative Inhalte ausbaust.
Zusammenfassung
Ein lokales Google Business Profile ist ein mächtiges Tool, vor allem, wenn es strategisch eingesetzt wird. Wenn es zu deinem geschäftlichen Modell passt, behalte dein GBP bei und sieh es nicht als Hinderungsgrund für nationale Sichtbarkeit an. Solltest du nicht berechtigt sein, wende dich lieber nationalen SEO-Techniken zu, um deine Reichweite zu steigern.
Falls du auf nationale Kunden abzielst, optimiere deine Website für Suchanfragen aus unterschiedlichen Städten und Regionen. So kannst du dich zur lokalen und nationalen Marktführerschaft arbeiten – ohne die strengen Regeln von GBP zu verletzen.
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